Skyrgámur, ein isländischer Weihnachtsgeselle und wie ich zum Porridge – Lover wurde

   

Living healthy – gut und schön, da denkt der ein oder andere erst mal an Gemüse, vielleicht auch an Salat aber so wirklich mitreißend ist das ja noch nicht. Vor allem nicht für die Süßschnuten da draußen. Ich für meinen Teil zähle mich da ganz klar dazu.  Zum Frühstück geht auch ein Ei mit Speck, ganz im englischen Stil mit  Bohnen und Toast oder aber eine deftige Wurst / Käse Platte mit Emmerbrötchen. Wieder so etwas gesundes, worauf ich in einem extra Beitrag aber nochmal zurückkomme, glaubt mir das lohnt sich.  Wir haben in Europa die Qual der Wahl bei vielem, vor allem bei der Ernährung. 

“Ich hätte gerne einen Quark oder Joghurt, ein Müsli vielleicht oder etwas mit Früchten und Nüssen, vielleicht mit Chia Samen und Deko denn das Auge ißt ja bekanntlich mit.”

 

 

Die Qual der Wahl…. es wird simple wenn ich selbst kreative werde. Also suche ich nach ersten Ideen, Rezepten, die mich auf den Geschmack bringen und baue mir dann ganz sicher mit etwas Vorlage mein eigenes Konzept. Es könnten Pancakes werden. Heidelberen liebe ich so oder so, also gesagt getan. Ging nur leider schief. Mein Pancake Teig wurde nicht so fest wie das Rezept es voraus sagte. Schade könnte man meinen doch ich gehöre nicht zu den Menschen, die ein solches Resultat negativ beleuchten, sondern suche in den vielen Details der Summe, das Quäntchen “aber”. Aus meinen misslungenen Pancakes wird ein verdammt gutes Porridge.

Herrlich, ich könnte mich reinlegen.

 

Im Zuge meiner Ernährungsumstellung vor einiger Zeit, verzichte ich auf Lebensmittel, die nicht mehr viel mit ihrem natürlichen Ursprung zu tun haben. Der Auslöser war ständiges Unwohlsein, mit dem Zucker war meine Haut nicht ganz einverstanden und mit dem Weizen vergrößerte ich die Zahl auf der Waage, nicht aber ein langanhaltendes Sättigungsgefühl. Zum Glück bin ich auf Skyr gestoßen. Er passt perfekt in mein Konzept: bietet jede Menge Proteine und hat einen wahnsinnig geringen Fettgehalt. Es darf dann auch ohne Probleme etwas mehr sein, schadet ja nicht. Einer der vielen Varianten hat es mir besonders angetan, der Vanilla Skyr von Arla. Schmeckt so wie er ist, schon verdammt lecker und wird somit auserkoren meinem Porridge die perfekte Grundlage zu geben.

Step by Step:

Kokosfett in einer Pfanne erhitzen, alle Zutatan in eine Schüssel geben  und mischen (bis auf Zimt und die Heidelbeeren). Dann die Masse in die heiße Pfanne und bei mittlerer Hitze 10-15 Minuten “bruzeln” lassen und den karamleisierten Banenenduft genießen 🙂

Ein Essen für die Sinne quasi, denn das Auge ißt hier ebenfalls mit; ihr dürft euch bei der Deko nach Herzenslust austoben. Gerade im Soommer passen Erdbeeren oder Ananas herrlich dazu. Es schmeckt tatsächlich besser schön angerichtet.

Good to know: In der Heimat des Skyr, in Island spricht man von Skyrgámur, dem achten von insgesamt dreizehn Weihnachtsgesellen. Eine humorvolle Geschichte über Trolle, die in der Weihnachtszeit hervor kommen, wenn die Nächte besonders lang sind. Er hier ernährt sich sehr gesund (äußerst sympathisch) und vergreift sich am 19. Dezember am Magermilch Quark der Menschen.

 

 

Wer hierzu oder dem wunderschönen Island im Allgemeinen mehr lesen möchte, ist hier an der richtigen Stelle: http://www.iceland.de/index.php?id=1632

zu Arla: https://www.arlafoods.de/produkte/arla-skyr/